hereinspaziert bei unserer neuen Jukebox mit vielen Hits und guter Musik aus aller Welt. Apropos "Welt": Ist Euch schon aufgefallen, dass im Westen die Unterstützung für die Ukraine allmählich etwas bröckelt? Interessant, sah es doch vorher nie so aus. Womöglich gibt es doch noch Verhandlungen, die endlich zum Frieden führen. Wird ja auch Zeit! Aber zur Jukebox: Wir vermissen zwei Titel aus der letzten Runde, die es nach der Abstimmung nicht mehr in die Top Ten schafften. Diese sind: Fabrizio De André - "Andrea" und Santana - "Samba Pa Ti". Das heißt jedoch im Gegenzug: Tor auf für zwei Neuzugänge. Und als solche begrüßen wir Dolly Parton und Tony Christie. Übrigens: Eigentlich kam Rang 10 doppelt vor; wir konnten aber nur einen Song in die nächste Runde mitnehmen, daher musste das Los entscheiden. Und Status Quo schaffte es, während die Beatles in die Ehrenrunde mussten. Sorry! Wie steht's mit den Plätzen 11 und 12? Nach Platz 10 mit den Beatles teilen sich zwei Titel den Rang 12: Fabrizio De André - "Andrea" und dito Santana - "Samba Pa Ti".
Und hier sind sie - unsere Neuvorschläge für Euch! Den Auftakt macht die Prunkband Queen - mit einem Song aus ihrer Langrille "Sheer Heart Attack". Nein, es kommt nicht die berühmt-berüchtigte "Killer Queen", sondern deren Single-Nachfolger "Now I'm here" aus dem Jahr 1975. Anders als viele Hits dieser Gruppe stammt dieser Track nicht von Freddie Mercury, sondern aus der Feder des Gitarristen Brian May. Dazu bemerkte laut Wikipedia Freddie Mercury in einem Interview: "Das war toll. Das war eine Brian-May-Sache. Wir haben es nach Killer Queen veröffentlicht. Und es ist ein totaler Kontrast, ein absolut totaler Kontrast. Wir wollten nur zeigen, dass wir immer noch Rock'n'Roll machen können - wir haben unsere Rock'n'Roll-Wurzeln nicht vergessen. Es ist schön, es auf der Bühne zu bringen. Ich habe es gerne live gespielt." In der Tat erwies sich dieser Rocksong als absolut live-tauglich und zog 1979 eine gelungene Bühnen-Version nach sich. Die teils harten Riff-Harmonien, gepaart mit den charakteristischen Gesangsparts der Truppe, ergaben eine unverwechselbare Rock-Melange, der in den nächsten Jahren noch weitere Songs folgen sollten. Leider erreichte "Now I'm here" hierzulande als auch auf der britischen Insel nicht die hohen Positionen, die "Killer Queen" einst vorlegte, blieb aber für Jahre fester Bestandteil des Repertoires. Später übernahm der Solo-Künstler Brian May diesen Titel in sein Werk auf, feierte weiterhin in den Konzertsälen dieser Welt damit große Erfolge. Zwar mögen einige User im Netz diesen Song nicht so sehr ("Ein recht gutes Stück aber deutlich schwächer als der tolle Vorgänger 'Killer Queen'/Nicht ihre beste Single"), jedoch überwiegt hier klar das Lob für diesen saftigen Rocker: ("da gehts richtig rund, saugeil/ ein großer 70er-Rocker - ganz stark …/Hervorragender Queen-Rocker, so wie er klingen muss").
Auf Queen folgt nun mit der Laufenden Nummer 12 "Peter der Große" - nein, nicht der Zar, sondern der weltberühmte österreichische Sänger, Schauspieler, Pianist, Parodist und Entertainer Peter Alexander - oder wie er bürgerlich hieß: Peter Alexander Neumayer. Als der große Künstler im Februar 2011 im Alter von 84 Jahren starb, hinterließ er in der deutschsprachigen Musikwelt eine breite Lücke. Insgesamt wirkte Alexander in 50 Filmkomödien mit, führte sein Publikum durch 40 Fernsehshows und präsentierte ebenso eigene Sendungen wie die "Peter-Alexander-Show" und "Peter Alexander präsentiert Spezialitäten". Dabei erreichten seine TV-Shows Quoten wie sie heutzutage vielleicht nur noch Fußball-Länderspiele bei WM-Turnieren schaffen. Einige seiner Filmtitel: "Die süßesten Früchte" (1953), "Bonjour, Kathrin" (1956), "Münchhausen in Afrika" (1958), "Peter schießt den Vogel ab" (1959), "Charleys Tante" (1963) und selbstverständlich die Komödien über die Kultfigur Graf Bobby mit Gunther Philipp an seiner Seite. Diese Kassenschlager halfen, Alexanders Ruf als vielseitigen Künstler zu festigen. Doch als sein eigentliches Metier galt das Singen; seine Schallplatten-Bilanz weist 156 Kurzrillen und über 120 Longplayer auf - neben zirka einem Dutzend EP's (Singles mit Extended Play, also überhöhter Laufzeit). Die Bilanz: Hierzulande gelangen dem Wiener Superstar immerhin 38 Top-Ten-Erfolge in den offiziellen Charts. Lassen wir einige seiner vielen Hits Revue passieren: "Ich zähle täglich meine Sorgen" (1959), "Bist du einsam heut' Nacht" (1961), "Der letzte Walzer" (1967), "Delilah" (Deutsch) (1968), "Oh Lady Mary" (1970), "Die kleine Kneipe" (1976) und "Der Papa wird's schon richten" (1981). Dabei nahm der Sänger gern deutsche Fassungen internationaler Hits auf: Neben "Delilah" - im Original vom Waliser Tom Jones - und der deutschen Variante des Elvis-Songs "Are you lonesome tonight" brachte Peter Alexander noch "Die Firma" heraus - eine eingedeutschte Version vom Smokie-Titel "Oh Carol" -, sowie mit "Spanisch war die Nacht" den Superhit "Spanish Eyes" des Al Martino in heimischer Sprache. Übrigens war er vor wenigen Jahren mit dem ironischen Lied "Der Esel, der Bauer und sein Sohn" bei uns zu hören. Jedoch bieten wir Euch dieses Mal einen Titel aus der Langrille "Im Land der Lieder" von 1969. Diese Platte entführt uns in den Osten Europas, eben ins "Land der Lieder", das für den Wiener Sänger klar Russland heißt. Nehmt es als einen Ausflug in eine uns leider fremde Welt voller eigener Volksweisen und Melodien. Und das Werk startet mit dem Titelsong "Land der Lieder", den wir Euch hiermit vorstellen möchten. Dieser Titel ist jenseits der üblichen deutschen Schlager verschachtelt aufgebaut, kommt wie ein Teil einer Operette daher und erfreut jedoch auch mit den Klängen einer Bouzouki. Die ständigen Tempowechsel erinnern ein wenig an spätere Musikwerke wie "Bohemian Rhapsody" und auch "Music". Leider geriet der Sprechpart des Liedes ein wenig leise, jedoch geht es eigentlich kaum um den trotzdem gelungenen Text. Der Song vermittelt eher eine völkerverbindende Stimmung. Aber warum auch nicht? Was meint Ihr?
So, auf ganz besonderen Wunsch rückt nun Johnny Cash, die legendäre Country-Ikone, in den Fokus unserer Jukebox. Der "Dylan ohne Metaphern" (nach Richard Goldstein) mit dem "Gesicht wie aus einem Steckbrief" (Magazin "Life") glänzte mit seiner sonoren Stimme als "erste zorniger Poet unter den Country-Sängern" (laut "New York Times"). In gewisser Weise suchte er in diesem Musik-Genre stets seine eigene Identität, leistete sich manches widersprüchliche Auftreten. So unterstützte er zwar die Vietnam-Aktionen des Watergate-Präsidenten Nixon, weigerte sich jedoch, während einer Lieder-Veranstaltung im Weißen Haus auf Nixon's Geheiß Hippies und ähnliche Gruppen textlich zu verspotten. Trotzdem verehrten ihn seine Fans für viele Jahre wie ein Idol. Seit Beginn der Siebziger trat der Musiker nur noch in schwarzer Kleidung auf, worauf die Leute ihn nur den "Mann in Schwarz" nannten. Somit sonderte sich Johnny Cash von den übrigen Country-Sängern ab, welche eher mit bunten Hemden durch die Lande reisten. In diesem Sinne gab er im Jahr 1971 seinen Song "Man in Black" heraus. Im Lied erklärte er seine Vorliebe für dunkle Kleidung: "Ich trage schwarz für die Armen und die Niedergeknüppelten, die im hoffnungslosen, hungernden Teil der Stadt wohnen, ich trage es für den Häftling, der lange für seine Taten bezahlt hat, doch der da ist, weil er ein Opfer der Zeiten ist." Werfen wir mal einen Blick auf seine Platten: Der Großteil der Kurzrillen nisteten sich in den US-Country-Charts ein, belegten dort fast immer vordere Plätze, nicht selten gar die Pole Position. Auch in den berühmten "Hot 100" (der legendären US-Hitliste) war Cash viele Jahre Stammgast. Und außerhalb der Vereinigten Staaten punkteten leider nur seine Titel "Ring of Fire" (Deutschland /1963/Platz 27), "It ain't me, Babe" (UK/1964/Platz 28), "A Boy named Sue" (UK/1969/Platz 4), "What is Truth" (UK/1970/Platz 21), "A Thing called Love" (UK/1971/Platz 4) und schließlich "One Piece at a Time" (UK/1976/Platz 32). Den zuletzt genannten Song übertrug übrigens der deutsche Sänger und Komponist Gunter Gabriel, für viele Jahre mit Johnny Cash befreundet, im Jahr 1977 ins Deutsche und machte daraus "Ein Stückchen pro Tag". Zum Ende seines Lebens fuhr Cash mal wieder in neuen Gleisen und veröffentlichte sein Album "American IV: The Man Comes Around" mit dem Titelsong "The Man comes around". Hier rezitierte er bereits mit brüchiger Stimme Bibelverse und machte daraus ein pessimistisches Werk. Inhaltlich geht es um die Wiederkunft von Jesus Christus, welcher auf Erden wandert und über das Schicksal der Menschen entscheidet. Last, not least legen wir für Euch das Lied "The Lady came from Baltimore" von 1974 auf den Plattenteller - in Original von Tim Hardin (1967). Johnny Cash bringt es auf seine unnachahmliche Weise rüber. Es handelt von einem Dieb, der eine schöne Frau heiratet, sie aber eigentlich bestehlen muss. Doch aus Liebe zu ihr verlässt er die Dame mit leeren Händen. Was für eine schöne Liebesgeschichte. Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl über Johnny Cash: Habt ihr gewusst, dass er von 1951 bis 1954 als US-Soldat in Landsberg am Lech stationiert war und dort seine erste Gitarre erwarb? Kein Scherz!
Na, heute geben sich die Stars bei uns je geradezu die Klinke in die Hand. Denn nun singt eine der wenigen deutschsprachigen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die auch international Ruhm erlangten. Wir reichen dieser Dame, die aus Berlin-Schöneberg stammt, gern das Mikrofon, damit sie für uns alle ihre Friedensbotschaft "Sag mir wo die Blumen sind" auf ihre eigene Weise interpretiert. Erraten, wen wir meinen? Aber klar, nun kommt Marlene Dietrich - und sie singt in deutscher Sprache! Eigentlich stammt das Antikriegslied als "Where have all the Flowers gone?" vom US-Folksänger und politischen Aktivisten Pete Seeger, welcher den Song schon 1955 aufs Papier brachte und ihn schließlich erst in den Sechzigern publizierte. Dazu schrieb der US-amerikanische Schriftsteller und Liedtexter Max Colpet den deutschen Text, den wir alle kennen. Später erklärte Seeger, er habe den Song teils nach dem Muster des Donkosaken-Liedes "Koloda Duda" erstellt, teils jedoch den Folksong "Drill Ye Tarries Drill" von 1888 als Vorlage genutzt. Wie auch immer, im Jahr 1962 erschien hierzulande die deutsche Fassung von Frau Dietrich. Und sie hielt sich ganze 33 Wochen in den heimischen Hitparaden, erreichte Platz 20. Zwei Jahre später schaffte ihre Single-Platte "Die Antwort weiß ganz allein der Wind" ebenfalls den Einzug in die Charts, wo sie sich immerhin vier Wochen aufhielt und bis Rang 32 kletterte. Gern erinnern wir uns an weitere Lieder von Marlene Dietrich: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" (1930), "Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren" (1964) und "Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre" (1947). Übrigens gilt die Künstlerin als die erste Sängerin, die es wagte, auf israelischen Bühnen Lieder in deutscher Sprache vorzutragen. Trotzdem sah sie sich, als sie in den Sechzigern Westdeutschland besuchte, um in großen Hallen aufzutreten, allerhand Anfeindungen ausgesetzt und wurde als "Vaterlandsverräterin" beschimpft. Folgender Hintergrund: Schon frühzeitg verließ die Dietrich ihre Heimat, um in Hollywood zu filmen, was ihr ab 1930 auch gelang. Angebote der Nazis für gut-dotierte Filmrollen in Deutschland lehnte sie stets ab. Und nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sang sie vor amerikanischen Soldaten, erwarb gar die US-Staatsbürgerschaft. Aber Marlene Dietrich blieb ihrer politischen Einstellung treu und lehnte das Nazi-Regime aus tiefster Überzeugung ab.
Mit der laufenden Nummer 15 nun zu einem britischen Rock-Musiker, der eigentlich aus Südafrika stammt, jedoch das Apartheid-System ablehnte und im Mai 1961 das Land via Großbritannien verließ. Dort verdingte sich Manfred Lubowitz als Jazzpianist und Musiklehrer, benutzte bald den Künstlernamen "Manfred Mann". In dem Sechzigern gelang dem Keyboarder mit seiner Band, welche seinen Namen trug, eine ganz beachtliche Karriere mit Charttreffern wie "Do Wah Diddy Diddy" (1964), "Pretty Flamingo" (1966), "Ha! Ha! said the Clown" (1967) sowie "Mighty Quinn", "My Name is Jack" und ebenso "Fox on the Run" (alle von 1968). Schon vor Auflösung dieser Pop-Gruppe widmete sich Mann seinem neuen Projekt: "Manfred Mann Chapter III" - einer Truppe, die sich eher der Jazz-Musik verschrieb. Jedoch kam es nur zu zwei Langrillen, welche sich im Geschäft stapelten. Vom Misserfolg enttäuscht konzipierte Manfred Mann schließlich die Rock-Formation "Earth Band", bis heute aktiv. Die Bilanz dieser Erfolgsgruppe mit wechselnder Besetzung beeindruckt jeden Musikexperten: Während die ersten Alben von "Manfred Mann's Earth Band" zunächst nur Achtungserfolge verbuchen konnten, gelang im Jahr 1976 mit der Langrille "The Roaring Silence" international der große Durchbruch. Mitverantwortlich dafür sicher auch Mann's Version des Springsteen-Songs "Blinded by the Light" und deren Nummer-Eins-Notierung in den US-Billboard-Charts. Auch wenn sich die dreimonatige Mammuttournee durch die USA 1976 nicht unbedingt finanziell lohnte. Die folgenden Langrillen wie "Watch" (1978), "Angel Station" (1979), "Chance" (1980), "Somewhere in Afrika" (1982) sowie "Criminal Tango" (1986) überzeugten vor allem in Mitteleuropa zumeist mit Top-Ten-Platzierungen. Was die 45'er betrifft, findet sich hier ein ähnlicher Trend: Seit 1976 ("Blinded by the Light") taucht das kleine Vinyl der experimentierfreudigen Rockband immer wieder in den Hitparaden auf. Beispiele: "Joybringer" (UK/1973/Platz 9), "Blinded by the Light" (UK/1976/Platz 6), "Mighty Quinn (Live)" (Deutschland/1978/Platz 36), "Davy's on the Road again" (UK/1978/Platz 6) und schließlich "Don't kill it Carol" (Deutschland/1979/Platz 23). Für Euch legen wir auf Wunsch den Song "Lies (Through the 80 's) aus der Langrille "Chance" (1980) auf. Das kritische Lied prangert die Zukunftseuphorie der Achtziger an. Der Text überzeichnet die heilsversprechende Propaganda und den Glauben an die Technologie dieses Jahrzehnts. Da heißt es, dass alle "den Hollywood-Traum leben" werden und wir supertolle Autos fahren und zum Mars fliegen. Alles sieht perfekt aus und scheint bereits festgelegt. ("Das Stück ist geschrieben, wir alle spielen mit"). Jedoch erfolgt bald die Ernüchterung, als irgendwo auf der Welt ein Kind die Versprechungen nicht mehr glaubt, weil es die bittere Realität erlebt. Am Ende mündet alles in der Zerstörung der Natur. ("Reißt die Bäume aus und baut einen Parkplatz hin.") Nach so einem düsteren Titel braucht es wieder etwas Lustiges.
Zur letzten Neuvorstellung für heute: Wie Ihr vielleicht (noch) wisst, haben "singende Tiere" bei uns eine gewisse Tradition. Denkt nur an den Hund Wum des Loriot oder an die Biene Maja und deren bester Kumpel - den faulen Willi! (Dessen "Sangeskünste" durften wir hier bereits genießen.) Nun gesellen sich noch die Enten dazu. Jedoch nicht irgend eine - sondern die "Disco Duck" des Rick Dees, woraus sich das Hamburger Original Willem später seinen "Tarzan" zimmerte. Jedenfalls stand in der zweiten Hälfte der Siebziger die Disco-Musik sehr hoch im Kurs, denkt nur an die deutsche Formation "Silver Convention" ("Fly, Robin, Fly"), an die Sängerin Penny McLean ("Lady Bump"), die Bee Gees, Boney M. und die US-Truppe "Tavares" ("Heaven must be missing an Angel"). Da dachte sich der US-amerikanische Discjockey Rick Dees aus Memphis, Tennessee: Hey, das kann ich auch! Worauf er ins Studio ging und einen ganz speziellen Disco-Song ersann, auf dem eine Ente unverständliches Zeug brabbelte - etwas im Stil des frühen Donald Duck. Dass Dees es mit diesen Projekt jedoch nicht wirklich ernst meinte, zeigte sich im erfundenen Gruppennamen "Rick Dees & His Cast of Idiots". Möglich, dass sich der Initiator dieses Werkes tatsächlich über diese Art der Tanzmusik lustig machen wollte. Jedoch kämpfte sich diese aus heutiger Sicht seltsame Platte damals auf der britischen Insel bis auf Platz Sechs der Charts. In "Down Under" sprang sogar ein vierter Rang heraus, und in seiner Heimat, den Staaten, übernahm die singende Ente gar die Spitze des Feldes. Und beim WDR legten die Radioleute diese Kurzrille ebenfalls gern auf den Teller. Indes vergeben die Kommentare im Netz sowohl Plus-, als auch Minus-Punkte: Die Palette reicht von "Schrott" und "ginge heutzutage gar nicht mehr" über "das Lied ist so schräg, dass es schon wieder gut ist" bis "so genial" und "bescheuert, bescheuert oder doch lustig ..? Es ist ja doch ganz gut". Allerdings ging die Sache für Rick Dees nicht unbedingt gut aus, denn er durfte offenbar seine Platte nicht beim Haussender (WMPS AM 680) auflegen, da die Geschäftsleitung ihm das verboten hatte. Dumm nur, dass die Konkurrenzsender das Lied boykottierten. Als dann Rick Dees seinen Titel einmal kurz am Mikro erwähnte, feuerten ihn die Radiobosse auf der Stelle, worauf er dann schnurstracks zur Konkurrenz wechselte. Wie findet Ihr diesen Song? Übrigens ließ der DJ mit "Dis-Gorilla" noch eine Single folgen, welche allerdings beim Publikum durchfiel. Euer Joachim